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	<title>Sandro Lindner &#187; Tutorials</title>
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		<title>Tutorial: &quot;Sons of Minas Tirith&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Sons of Minas Tirith&#8221;
Die Erde bebt, der Puls wird schneller, überwältigt von Bildern. So schön kann Kino sein. Erst recht wenn es sich um Tolkins Trilogie &#8220;Der Herr der Ringe &#8221; handelt. Grund genug für mich eine Szene aus dem Film mit Pinsel und Farbe auf Leinwand zu bannen. Allerdings arbeite ich zur Abwechslung mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignleft size-full wp-image-502" title="tut_minas" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tut_minas.png" alt="" width="595" height="134" /></h2>
<h2><span style="color: #ff6600;">&#8220;Sons of Minas Tirith&#8221;</span></h2>
<p>Die Erde bebt, der Puls wird schneller, überwältigt von Bildern. So schön kann Kino sein. Erst recht wenn es sich um Tolkins Trilogie &#8220;Der Herr der Ringe &#8221; handelt. Grund genug für mich eine Szene aus dem Film mit Pinsel und Farbe auf Leinwand zu bannen. Allerdings arbeite ich zur Abwechslung mal mit einem Grafiktablett und Photoshop. Mit ungewissen Blicken starre ich auf die Fotovorlage und frage mich ob mein Vorhaben nicht etwas gewagt ist.<span id="more-79"></span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Vorbereitung</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/01.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_01.jpg" alt="" /> </a> Ich vergrößere meine Fotovorlage um 100% und erhalte eine Arbeitsfläche von 2000 x 1142 Pixel bei einer Auflösung von 72 dpi. Diese Größe ist erforderlich um detailiert arbeiten zu können. Die Fotovorlage wird ausgeschnitten und in eine neue Ebene eingefügt, um sie später als transparente Fläche anzeigen zu lassen. Nun erstelle ich eine neue Ebene mit der Bezeichnung &#8220;Blueprint&#8221;. Auf ihr zeichne ich alle Konturen ein um micht später besser orientierten zu können. Diese Ebene liegt im gesamten Arbeitsverlauf immer an oberster Stelle. Die Fotovorlage demzufolge an letzter.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Das Gesicht</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/02.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_02.jpg" alt="" /> </a>Auf einer ersten Arbeitsebene versuche ich nun das Gesicht des Herrmeisters zu modelieren. Aus der Bildvorlage suche ich mir einen mittleren Hautton heraus und färbe das gesamte Gesicht flächig ein. Als Orientierung ziehe ich den Blueprint her.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 100 %, Kanten 80 %, Größe 100 px<a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/03.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_03.jpg" alt="" /> </a></p>
<p>Die Deckkraft sollte immer auf 100% eingestellt sein, das sonst unschöne Farbüberlagerungen entstehen. Wenn die Fläche grundiert ist, wähle ich die Ebentransparenz aus, um umliegende Flächen bei der weiteren Bearbeitung zu schützen. Jetzt wirds knifflig. Aber vorher koche ich mir eine Kanne Kaffee und schieb den Soundtrack in den Player, das schafft Atmosphäre :.)</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 20 %, Kanten 0 %, Größe 20 px</p>
<p>Ausgehend von meiner Grundfarbe arbeite ich mich schrittweise zu den Lichtern und Schatten hin. Allerdings erst flächig, da die Details wie Falten, Bart und Highlights zum Schluss hinzugefügt wird. Zum Abschluss werden Auge und Zähne nach dem gleichen Muster eingezeichnet.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 100 %, Kanten 80 %, Größe 5 px</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Der Helm</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/04.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_04.jpg" alt="" /> </a> Ich lege mir wieder eine neue Ebene für den Helm an. Als Grundierung wähle ich einen mittleren Grau- Blauton. Die Ebenentransparenz nicht vergassen, damit die scharfen Kanten erhalten bleiben.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 100 %, Kanten 80 %, Größe 100 px</p>
<p>Vorsichtig und mit großen Pinsel lege ich ich die ersten Schatten und Lichter an.<br />
Danach zeichne ich die Formen der Ornamente ein. Da einige Flächen gold oder auch blau-metallic glänzen, färbe ich die entsprechenden Stellen ein.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 20 %, Kanten 80 %, Größe 100 px</p>
<p>Als nächstes werden die Ornamente herausgearbeitet. Um sie plastisch darstellen zu können, muss man sich bewusst werden wie Formen auf auf einer Fläche entstehen.<br />
Nur durch Lichter und Schatten. Mit einer kleinen Pinseleinstellung und leichtem Fluss zeichne ich die Schatten ein. Allerdings nicht mit schwarz, sondern einer Farbe die etwas dunkler als die Grundierung ist. Das gleiche geschieht mit den Lichtern. Hightligts und Reflektionen werden später eingezeichnet. Auch die Schlagschatten kommen erst zum Schluss. Dem Helm fehlt nun eine schmutzige, leicht rostige Struktur. Um diese zu erzielen, suche ich mir eine entsprechende Struktur.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 20 %, Kanten 80 %,<br />
Größe 80 px,<br />
Struktureinstellung: 100-150 %, Tiefe 50%, Modus farbig nachbelichten</p>
<p>Wenn mein Helm ausreichend Struktur erhalten hat, zeichne ich alle Schlagschatten und Lichter ein. Zwischendurch kommen noch die Haare auf meiner Gesichtsebene hinzu.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Die Rüstung</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/06.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_06.jpg" alt="" /> </a> Die Rüstung entsteht im Grunde auf die gleiche Weise, wie der Helm, allerding weniger strukturiert. Um das Kettenhemd zu zeichnen färbe ich die Fläche schwarz ein. Danach stelle ich die Deckkaft auf 30 %. Dadurch sehe ich meine Vorlage und weiß wo ich die einzelnen Elemente zu zeichnen habe. Mit einem dunklen grau werden alle Kettenglieder vorgezeichnet.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 50 %, Kanten 20 %, Größe 12 px</p>
<p>Danach mit einem helleren grau zu mitte hin nachbelichtet und abschließend mit weiß die Highlights gesetzt.</p>
<p>Pinseleinstellungen: Fluss 50-80 %, Kanten 80 %,<br />
Größe 5-8 px</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Reiter und Pferde</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/09.jpg"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_09.jpg" alt="" /> </a> So nach drei langen Abenden und permantenter Beschallung vom OST geht es an die Reiter im Hintergrund. Prinzipiell arbeite nach dem gleichen Schema wie Gesicht und Rüstung. Allerdings kann nun auf Detailtreue verzichtet werden.</p>
<p>Zeitsprung, so langsam komme ich zum Schluß. Jetzt fehlt nur noch der Hintergrund. Diesen lege ich auf einer eigenen Ebene mit sehr hellen Ocker-Tönen an.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Finish</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/il_07.jpg"><img class="flright" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_il_07.jpg" alt="" /></a>Es ist geschafft, das Bild steht und meine Nerven liegen mitlerweile nach 15 Arbeitsstunden blank. Unter der letzten Arbeitsfläche lege ich eine dunkelbraune Fläche über mein gesamtes Bild an. Dadurch verschwinden unsauber gearbeitete Maskierungen. Einige Highlights füge ich noch an der Rüstung hinzu und bin endgültig fertig.</p>
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		<title>Bildcomposing: Guardian</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[Composing]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[
Folgendes Tutorial zeigt einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise bei Bildcomposings und Illustrationen in Photoshop. Die Arbeit ist eine Mischung aus drei Fotovorlagen, verschiedenen Werkzeugen, Farbfiltern und Effektfiltern.
Als erstes erstelle ich eine große Arbeitsfläche. Hier von 2330 x 2850 px bei einer Auflösung von 300 dpi. Diese Größe ist wichtig, um detailiert mit dem Pinselwerkzeug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-122" title="tut_guardian" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tut_guardian.png" alt="tut_guardian" width="595" height="134" /><br />
<a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/gu01.png"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_01.png" alt="" /></a>Folgendes Tutorial zeigt einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise bei Bildcomposings und Illustrationen in Photoshop. Die Arbeit ist eine Mischung aus drei Fotovorlagen, verschiedenen Werkzeugen, Farbfiltern und Effektfiltern.</p>
<p>Als erstes erstelle ich eine große Arbeitsfläche. Hier von 2330 x 2850 px bei einer Auflösung von 300 dpi. Diese Größe ist wichtig, um detailiert mit dem Pinselwerkzeug arbeiten zu können. Also wundert euch nicht, wenn die Arbeitsdatei leicht die 100 MB überspringt. Anschließend schneide ich sämtliche Motive aus und plaziere sie auf meiner Arbeitsfläche. Nun habe ich einen ersten Eindruck, wie die finale Szene auschauen könnte.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Der Hintergrund</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/gu02.png"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_02.png" alt="" /></a>Die Szenerie soll leicht düster anmuten und auf starke Farbkontraste verzichten. Als dominierende Farbe in der Gesamtwirkung entscheide ich mich für ein Petrolblau, welches eine kühle Atmosphäre wiedergibt.<span id="more-124"></span></p>
<p>Der Hintergund wird in mehreren Arbeitsschritten erstellt. Dabei arbeite ich mit unterschiedlichen Duplikaten des Hintergrundes. Ich kopiere also den Hintergrund und verringere die Sättigung ein wenig. Anschließend ändere ich die Grautöne durch selektive Farbkorrektur zu einem leichten petrolblau. Nun kommt ein Arbeitsschritt, denn ich sehr oft verwende. Ich erzeuge eine Ebenenmaske auf der zweiten, oberen Ebene und retuschiere mit dem Pinselwerkzeug die mittleren Bildregionen heraus. Das Ergebnis ist ein Überganz von einer ungesättigten Bildmitte zu einem einfarbigen Wald am Rand. Dieser Schritt gibt dem Bild eine starke Tiefe. Abschießend reduziere ich beide Ebenen.</p>
<p>Nun ziehe ich mir wieder ein Duplikat. Mit dem Filter Gausscher Weichzeichner lasse ich die obere Ebene unscharf wirken. Jetzt kommt wieder das Spiel mit der Ebenenmaske. Ich retuschiere/lösche die mittleren Bildregionen und lasse die untere scharfe Ebene duchscheinen (Bild1). Dieses Prinzip wende ich auch im nächsten Arbeitsschritt an, nur dass ich nun die Helligkeit bearbeite (Bild2). Als finalem Schritt für den Hintergrund zeichne ich mit der Airbrush zusätzlich Gräser, schneebedeckte Sträucher und Schnee an der Baumrinde ein. Das ganze aber auf einer eigenen Ebene.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Die Figuren</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/gu03.png"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_03.png" alt="" /></a>Den freigestellten Figuren entziehe ich reichlich Sättigung. Danach ändere ich die Farbwirkung über selektive Farbkorrektur wieder Richtung petrolblau. Zusätzlich werde ich noch in einigen Bereichen wie Kutte und Beine die Motive abdunkeln und spiel auch ein wenig mit dem Kontrastregler. Im dritten Schritt erhalten die Wölfe über das Airbrush-Werkeug ihre blutigen Schnauzen, Schatten und Schnee auf dem Fell. Die Dame überziehe auch gleich mit einem leichten Schneefilm (Bild 3). Abschließend erhalten die Wölfe noch ein Geschirr, weil erst gurten dann spurten.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Das SchneegestöberPhotoshop Tutorial Schnee</span></h3>
<p><a href="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/gu04.png"><img class="flleft" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/tb_04.png" alt="" /></a>Der Schneefall ist relativ einfach und schnell gemacht. Auf einer neuen Ebene wende ich &#8220;Störungen hinzufügen&#8221; an,<br />
erhöhe den Kontrast und lösche über eine Farbauswahl den schwarzen Hintergrund. Danach erhält der Schnee eine Bewegungsunschärfe. Auf den Folgebildern ist zu sehen, dass ich mit insgesamt drei Schnee-Ebenen unterschiedlicher Größe, Fallrichtung und Unschärfe arbeite. Diese Methode führt zu dem Ergebnis, dass der Schneefall in unterschiedliche Entfernungsregionen dargestellt wird und trägt damit zum räumlichen Erscheinungsbild entscheidend bei. Störende Schneeflocken, wie etwa auf den Figuren, lösche ich einfach weg ( Bild3 und Ebenenmaske).</p>
<p>Das war es eigentlich schon. Ein Grafiktablett ist für die Arbeit natürlich sehr angenehm. Recht herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p><img class="fllright" src="http://galerielindner.de/wp-content/uploads/2010/01/gu05.jpg" alt="" /></p>
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